Bus im S- Bahn- Takt

Mit dem Bus zur Bahn und durch Petershagen/Eggersdorf – mindestens im S-Bahn-Takt

 

Der öffentliche Nahverkehr ist der Herzschlag einer Gemeinde. Er verbindet  verschiedene Ziele inner- und außerorts und ermöglicht es auch „Nicht-Autofahrern“ bequem und einfach ans Ziel zu kommen. Zudem schont er die Umwelt.

 

Daher ist eine Weiterentwicklung und Verbesserung des bestehenden Angebotes dringend angebracht. Sie kennen das: morgens leicht genervt die dritte Runde drehen, um irgendwo am Bahnhof einen Parkplatz zu finden, dann in die überfüllte S-Bahn steigen, zur Arbeit fahren, um dann am späten Nachmittag zurück zu kommen, im Winter noch schnell die Scheibe des Autos frei zu kratzen und dann die ein oder zwei Kilometer bis nach Hause zu fahren? Warum nicht mit dem Bus zur Bahn? Stimmt, der fährt ja nur alle Stunde und meistens dann, wenn die S-Bahn gerade in den Bahnhof einfährt. So sollte es nicht sein.

 

Ein Großteil der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde pendelt zum Arbeitsort. Die meisten mit der S-Bahn. Daher ist ein innerörtliches Busnetz, mindestens im S-Bahn-Takt  unerlässlich. Denn der Platz am Bahnhof ist beschränkt, mehr Parkplätze zu schaffen wäre nur noch möglich, wenn Parkhäuser errichtet würden, oder überspitzt formuliert, irgendwann wäre der Weg vom Parkplatz zum Bahnhof wahrscheinlich länger als der Weg von zu Hause zum Bahnhof.

Von einem dichteren Busnetz und einem höheren Minutentakt der Buslinien würden alle profitieren. Schülerinnen und Schüler, welche bei schlechtem Wetter nicht mit dem Rad, sondern mit dem Bus zur Schule fahren können, in der Gewissheit, dass sie auch ohne lange Wartezeit wieder nach Hause kommen. Ebenso die unzähligen Pendlerinnen und Pendler und natürlich auch all diejenigen, die nicht Auto fahren wollen oder können. Daher setze ich mich für einen 20-Minuten-Takt der innerörtlichen Buslinien ein.

 

Weiter gilt es die Anbindung an unsere Nachbarorte zu prüfen und zu verbessern, Wo sind wichtige Ziele, die vermehrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren werden? In der der Regel sind dies Schulen und medizinische Einrichtungen, wie Krankenhäuser und Ärztezentren. Hier gilt es konkrete Bedingungen zu formulieren und gemeinsam mit unseren Nachbarkommunen und dem Landkreis an einer Verbesserung zu arbeiten.