Hier aufwachsen

Kiezkita und Kiezzentrum – eine Idee für die Zukunft

Im November hat die Gemeindevertretung die Kriterien für die Suche nach einem Betreiber und Bauherrn für die noch zu bauende neue Kita in der Rückertstraße beschlossen. Hoffen wir, dass es jetzt zügig vorangeht und bald eine neue Kita entstehen kann. Doch diese allein wird nicht ausreichen.

Warum also nicht mal was Neues probieren? Wie wäre es mit einer kleineren Kita für ca. 30 Kinder? Wohnortnah, dort wo der Bedarf entsteht, wo neue Häuser gebaut werden. Diese ließe sich auch hervorragend mit einer Tageseinrichtung für pflegebedürftige Menschen verbinden. Eventuell wäre sogar noch Platz für eine kleine Begegnungsstätte für die Menschen aus dem näheren Umfeld. Ein Raum zum Treffen für Kinder und Jugendliche, für Eltern, Vereine oder Seniorengruppen.

Wo liegt der Vorteil? Zum einen im Platzbedarf – die Gemeinde hat nur noch wenige größere freie Grundstücke. Kleinere Einrichtungen benötigen weniger Platz. Die Standortsuche wäre um einiges einfacher. Zudem wäre die zusätzliche Verkehrsbelastung für Anlieger bei einer kleineren Einrichtung wesentlich geringer. Weitere Vorteile? Viele anerkannte Kitabetreiber, wie zum Beispiel die Johanniter oder das DRK sind gleichzeitig Betreiber von Pflegeeinrichtungen. Es liegt also nahe, hier Kompetenzen zu bündeln und Synergieeffekte, welche sich daraus bieten, zu nutzen.
Alt und Jung in einem Haus ist eine Bereicherung für alle. Hier bieten sich viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten.

Wenn dann noch einige Parkplätze, Fahrradabstellmöglichkeiten und eine Bushaltestelle für den Bus im S-Bahn-Takt vor dem Haus zu finden sind, wäre es perfekt. Zukunftsmusik? Im Moment sicherlich, aber keine ferne. Wir müssen es nur wollen.